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| Das
Haupttor (Porta Maggiore) wurde im Jahre 1227 während der Erweiterung
der Stadt verwirklicht, aber es musste mit der Zeit viele Erneuerungen
ertragen: nach der Eroberung durch die Truppen von Federico da Montefeltro
im Jahre 1463 wurde das Tor während der zweiten Hälfte des XV Jahrhunderts
nach dem Plan vom Arch. Matteo Nuti ganz erneuert. Heute ist der monumentale,
doppelte Eingang (Einfahrt und Fubgängereingang), mit Löchern für
Mauerböcke und Kranzzinnen geschmückt. Das Innere ist ohne Dachboden
aber man kann noch Spuren eines oberen Raumes und im Mauerwerk gegenüber
Geschützpforten sehen. Nutis Bastion (Bastione del Nuti, das
war der Name des Architektes) wurde in der faschistischen Epoche erbaut,
um einen monumentalen Eingang in die Stadt zu sichern; sie ist niedrig,
hat eine tiefe Böschung, einen Erdwall im Innern und war der Schutzkern
neben dem Tor. Um die westliche Ecke setzt ein polygonaler Wachturm
die Verbindung mit den alten römischen Mauern fort. Das Innere dieses
Werks wurde seit den 30er Jahren des XX Jahrhunderts als öffentlicher
Park benutzt. |
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| Der
der Heiligen Jungfrau geweihte Dom befindet sich in via Arco d'Augusto
und wurde nach einem zerstörenden Brand im Jahre 1140 wiederaufgebaut.
Der Dom hat eine echte dreigeteilte romanische Fassade, die eine gemischte
Struktur von Sand und Backsteinen und ein ausgeschmogenes Tor hat.
Der Glockenturm ist auf der linken Seite und wurde statt des originellen
zylindrischen Turmes aufgebaut. Das Innere, welches mit seitlichen
Kapellen aus dem XIV Jahrhundert bereichert ist und zwei Seitenschiffe
besitzt, ist das Folgende beachtenswert: eine mit Skulpturen der vorherigen
Kirche verwirklichte Kanzel ( besonders sichtbar sind auch die romanischen
Reliefs über Gottes Kindheit ) und die aus dem XVI stammende Kapelle
Nolfi, bei der der Architekt Girolamo Rainaldi mitwirkte und die zwischen
1618 und 1619 von Domenico Zampieri - der sogenannte Domenichino -
mit Fresken von der Geschichte der Heiligen Jungfrau bemalt wurde.
In der Kapelle der Heiligen Schutzherren und über dem Altar kann man
zwei Gemälde bewundern: "die Heilige Jungfrau mit den Heiligen Orso
und Eusebio" von Ludovico Carracci und "Mariä Himmelfahrt" von Sebastiano
Ceccarini. |
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| Das
auch unter dem Namen von Justizpalast bekannte Gebäude steht auf der
nördlichen Seite vom Platz XX September. Es wurde im Jahre 1299 erbaut,
als schwerwiegende Streitigkeiten unter den örtlichen Familien die
Anwesenheit eines Stadtvogtes forderten. Der Palast ist im Laufe der
Jahrhunderte sowohl äußerlich, als auch im Gebrauch verändert und
hat heute ein Tor aus Stein mit fünf Rundbögen. Oben wird die Fassade
aus Backsteinen von vier großen Vierbogenfenstern unterbrochen. In
der Mitte des Gebäudes ist das Triptychon der Schutzherren der Stadt
in drei Nischen dargestellt: der Heilige Paterniano in der Mitte,
die Heiligen Fortunato und Eusebio seitlich. Im Innern des großartigen
Gebäudes steht heute das neuklassizistische Teatro
della Fortuna, das zwischen 1845 und 1863 statt des vorherigen
Theaters von Giacomo Torelli (XVII Jahrh.) von Luigi Poletti aufgebaut
wurde. |
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Die Gräber
wurden im siebzehnten Jahrh. vom Innern der Kirche des Heiligen
Francesco, die als Begräbnisstätte von der Familie Malatesta gewählt
wurde, in die Säulengang verlegt, wo sie noch heute ruhen. Ein echtes
Meisterwerk der spätgotischen Skulptur vom Venezianer Filippo di
Domenico ist das monumentale Grab von Paola Bianca - die
erste Frau von Pandolfo III Malatesta - das links des Tores liegt.
Ein reicher Bildhauerschmuck fungiert als Krone für das schöne Bild
der Verstorbenen, das auf dem Deckel des Sarkophags liegt. Im Jahre
1460 ließ Sigismondo Pandolfo das Renaissancegrab für den Vater
Pandolfo III nach einem Plan von Leon Battista Alberti errichten.
Der rechts des Tores, auf einen hohen Sockel gestellte Sarg aus
rosa und schwarzem Granit gab im Jahre 1995 den mumifizierten Körper
von Pandolfo wieder. Auf der kleineren Seite des Bogenganges liegt
der bescheidenere Sarg von Bonetto da Castelfranco, der treue
Arzt von Sigismondo. Das Grab reicht in die erste Hälfte des XV
Jahrhunderts zurück.
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den monumentalen Bogen Borgia-Cybo entfernt man sich vom Stadtvogtspalast
und man erreicht den Malatestianischen Hof. Der ältere Teil der Residenz
entstand nach 1357, als Galeotto Malatesta Herr von Fano wurde, auf
der südwestlichen Seite des Hofes. Auf dieser Seite liegen heute die
Büros der Cassa di Risparmio von Fano. Der eigentliche Palast der
Malatesta wurde zwischen 1413 und 1421 von Pandolfo III Malatesta
auf der nordöstlichen Seite gebaut. Er wurde im Jahre 1929 ausführlich
restauriert und bewahrt noch seine gotischen zweibögigen Fenster aus
Backstein, die sowohl auf den Hof als auch auf die Rückseite blicken.
Die Freitreppe und die Loggia wurden im Jahre 1544 wiederaufgebaut.
Im Innern sind heute das Museum und die städtische Gemäldegalerie. |
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| Sie
liegt in der nordöstlichen Ecke der befestigten Stadt und sie wurde
auf Wunsch von Sigismondo I Malatesta vom Architekt Matteo Nuti geplant.
Die Arbeiten begannen vermutlich im Jahre 1438. Im Innern des viereckigen
und durch einen Graben geschützten Komplexes gab es weitere Verteidigungsstrukturen:
die kleine Burg und der Hauptturm, die im Jahre 1944 zerstört wurden.
Galerien und geheime Durchgänge verbanden im Untergrund die Burg mit
der Außenwelt. Heute kann man im Innern einen breiten Hof, die Gefängnisse,
die kleine Kapelle und einen, durch eine bezeichnende Backsteinrampe
erreichbaren, Ausstellungssaal besichtigen. |
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