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Die in den
ersten Jahren des XX Jahrhunderts in manchen Räumen des Palazzo
Malatestiano vorbereitete archäologische Zerlegung des städtischen
Museums, bewahrt Fundstücke aus verschiedenen Epochen auf, die in
Fano oder in seinem Gebiet auch in der Vergangenheit gefunden wurden.
Unter dem Bogengang des fünfzehnten Jahrhunderts sind vor allem
die epigraphische Einsammlung, das verstümmelte Standbild des Kaisers
Claudio, das kopflose Standbild eines mit der Toga bekleideten Mannes
und ein schönes Fragment von einem kothurnetragenden Standbild mit
Brustpanzer bemerkenswert. Hier wurde auch das sogenannte Panthermosaik
wieder zusammengesetzt (um die Hälfte des II Jahrhunderts nach Christi
Geburt datiert). In den inneren Räumen des Obergeschosses sind Schaukästen
mit prähistorischen und griechischen Fundstücken. Andere Glasschränke
enthalten römische Fundstücke (Fläschchen, Tränenkrüge, eine Einsammlung
von Lampen, Glasfragmente, Weihterrakotten, Götzen, Anstecknadeln,
Ringe, u.s.w.), deren Herkunft verschieden und nicht immer belegt
ist. Besonders bemerkenswert sind der Säulenstumpf , der die Anwendung
der lex sempronia in Fanos Gebiet (133 vor Christus) zeigt, das
Standbild eines Jungen mit Toga praetexta, manche Stein- und Marmorköpfe,
unter denen ein entzückender weiblicher Kopf mit einer Ottaviafrisur
aus dem Ende des I Jahrhunderts ist, verschiedene Bildhauer- und
Baufragmente, Amphoren, Bodensteine aus Ton und das zentrale Emblem
des sogenannten Neptunmosaiks mit dem Bild des Gottes auf einem
von Seepferdchen gezogenen Viergespann (Ende II und Anfang III Jahrhunderts
nach Chr.).
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