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Seit
nunmehr zehn Jahren findet an jedem zweiten Sonntag im Monat, und
dem Samstag davor, der Antiquitätenmarkt statt, mit Möbelstücken,
Spitzen, heiligen oder anderen Gegenständen, die aber rigoros antik
sind. In einer Stadt von historischem Wert und Traditionen hat der
Antiquitätenmarkt sofort viele Anhänger gefunden. Die Idee einen
derartigen Markt vorzuschlagen kam ursprünglich im Jahre 1980, während
der Renovierungsarbeiten der San Domenico Kirche, bei denen ein
ungewöhnlicher Fund gemacht wurde: eine antike Freske „rimineser
Schule" (XIV Jahrh.). Die Kirche war danach lange Zeit Austragungsort
des Antiquitätenmarktes und wurde mit der Zeit immer mehr von Experten
des Sektors und raffinierten Sammlern antiker Gegenstände geschätzt.
Dank der Bereicherung der Ausstellung durch improvisierte Events,
Schauspiele oder beiläufige Ausstellungen, vor allem der Markt des
antiken Buches und Druckes, machten den Antiquitätenmarkt von Fano
zu einem der erfolgreichsten auf nationaler Ebene. Der Büchermarkt
„Libro e Stampa antichi" findet heutzutage am zweiten Sonntag im
Juli, in Verbindung mit dem Antiquitätenmarkt, statt. Die Warentische
werden seit langem in der historischen Altstadt, in den sogenannten
noblen Gebäuden aufgestellt: dem „Pincio", dem Säulengang und dem
Kloster von San Michele, der Kirche San Domenico, die Gärten von
Piazza Amiani und dem Benedektinerkloster. Nach 20-jährigem Bestehen
wird dem Antiquitätenmarkt von Fano noch immer beste Gesundheit
zugeschrieben, 140 Aussteller nehmen in letzter Zeit regelmäßig
daran teil. Mit aller Wahrscheinlichkeit macht der Markt in den
nächsten Jahren eine Entwicklung durch, die eine Spezialisierung
einiger Zonen vorsieht, durch die der Besucher leichter Objekte
mit finanziellem oder geistigem Wert finden soll, obwohl für jeden
immer etwas dabei ist.
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