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Park von San Bartolo - Park Simone e
Simoncello


Mehr als 1600 ha umfaßt der Naturpark San Bartolo, der sich auf Gebiete der Gemeinden Pesaro und Gabicce erstreckt. Von den flachen Stränden an der Grenze zwischen den Marken und Romagna, über hügeliges Gelände mit kleinen Tälern, bis hin zu steil abfallenden Abgründen, ist jede geographische Form vorhanden. Die höchsten Berge Monte Castellaro und Monte Brisighella erreichen knapp 200m, erlauben aber einen weitreichenden Ausblick über die Küste und das Meer. Die steilen Klippen stellen eine Besonderheit zu unseren normalerweise sandigen, flachen Küsten dar und bieten viel geologisch Interessantes, wie Gipskristalle oder Fischfossilien. Zu ihren Füßen liegt ein kleiner Steinstrand, das Ergebnis von Jahrtausende währende Zersetzung des Kliffs. Der Park San Bartolo schenkt seinen Besuchern im Mai, während der Ginsterblüte einen vergoldeten Ausblick auf das Meer. Die Vegetation ist von Pionierpflanzen charakterisiert, obwohl kleine Wälder nicht fehlen, die durch die Präsenz von Zerreichen an Reichtum gewinnen. Von Bedeutung ist ebenso die Fauna, vor allem in der kalten Jahreszeit, in der man mit etwas Glück verschiedene Vogelarten beobachten kann, wie z.B. den kleinen Eistaucher, den Säger, Kormorane, Wildgänse oder Reiherenten.

Im Hinterland von Pesaro ist es dem Besucher, auch den Abenteuerlustigen, möglich, einen weiteren Naturpark, mit einer Vielzahl angenehmer Überraschungen zu besichtigen. Der Park Simone e Simoncello liegt im Herzen des Montefeltro, ein Territorium mit vielen historischen Sehenswürdigkeiten und von naturalistischem Wert; er erstreckt sich über die Gemeinden von Carpegna, Frontino, Monteciopolo, Pian di Meleto, Pennabilli und Pietrarubbia. Er wurde im August 1996 gegründet und stellt moderne Einrichtungen zur Verfügung, wie z. B. Unterrichtslabor für die Welt der Wissenschaft und ein Zentrum für die Erziehung zum Umweltschutz von Jugendlichen. Die Fauna dieses Gebiets ist sehr weit gefächert und reicht von Greifvögeln, über Wölfe und Hirsche, bis hin zu Wildschweinen. Die Flora hingegen ist von besonderer Art, da der Besucher hier einigen seltenen Arten begegnen kann, die schwer anderswo zu finden sind.