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Die Schlucht des Furlo - Acqualagna

Fährt man die alte Via Flaminia in Richtung Rom kommt man unweigerlich durch den Tunnel des Furlo, der die Fahrt durch die gleichnamige Schlucht erleichtert. Vor Millionen von Jahren gelang es dem Fluß Candigliano den massigen Fels zu bezwingen und sich eine Schneise Richtung Meer zu schneiden. Auch aus diesem Grund bieten unsere Berge eine große Anzahl von interessanten Motiven.
Der erste Aspekt der Liste ist der Natur zuzuschreiben. Die Furloschlucht beherbergt eine gewisse Anzahl bedrohter Tierarten, wie z. B. den Wolf, den Königsadler, den Wanderfalken, Sperber, Dohlen und einige Spechtarten, sowie einige seltene Pflanzenarten (moehringa papulosa, salix apenninica, etc.). Die beiden Staatsforste von über 2500 ha sind zwei regelrechte „Biobaustellen".
Die Natur bietet einen wunderschönen Rahmen für eine Reise in die Vergangenheit der Erde, die anhand der Gesteinsschichten in der Furloschlucht für jeden erkennbar ist. Ein weiterer, zu erwähnender Aspekt dieser Gegend ist eine bäuerliche Tradition, aus der die kulinarische Kultur, rund um den Trüffel, stammt. Die Berge des Furlo und das nahegelegene Acqualagna gehören zu den hauptsächlichen Produzenten des schwarzen und weißen Trüffels in Mittelitalien.