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Senigallia
- Ancona - Loreto
Die Geschichte der Christen hat in der dorischen Provinz einige
deutliche Zeichen hinterlassen. Folgt man der Adriaküste Richtung
Süden, gelangt man nach Senigallia, wo man die Kathedrale
besuchen sollte, in der von besonderer Wichtigkeit die Kapelle der
Madonna delle Speranza ist, in der 1792 Giovanni Maria Mastai Ferretti
getauft wurde. Später wurde er Papst mit dem Namen Pio IX, der erst
kürzlich von Johannes Paul II heilig gesprochen wurde.
Weiter
südlich liegt Ancona, Hauptstadt der Region und Sitz der
Kathedrale von San Ciriaco und der kleinen, aber von historisch
- architektonischem Interesse, römisch - byzantinischen Kirche Santa
Maria della Piazza.
Weiter im Inland ist es möglich jenen Ort zu
erreichen, der als eines der Zentren christlichen Glaubens gilt:
das Heiligtum von Loreto.
Im Innern der Basilika, selbst Zeugnis der Arbeit vieler Architekten,
Maler und Bildhauer, wird die Wohnstätte der Jungfrau aus Nazareth,
Santa Casa genannt, verwahrt und verehrt. Laut der Tradition wurde
die Santa Casa von Engeln Gottes im Flug an den Ort transportiert,
an dem jetzt das Heiligtum Loretos steht. Schon immer war Loreto
Ziel vieler Wallfahrer aus aller Welt, in regelmäßigen Abständen
versammeln sich Leidende und Kranke in Loreto, um gemeinsam zu beten.
Berühmt ist auch der von Studenten organisierte Pilgerzug von Macerata
nach Loreto, der an jedem zweiten Sonntag im Juni stattfindet.
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