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Urbino
Urbino
ist eine Stadt der Künste, an jeder Ecke der faszinierenden Altstadt
bietet sich dem Besucher eine angenehme Überraschung. Die Sehenswürdigkeiten
sind so viele, daß Urbino ein Ausflugsziel darstellt mit dem man ohne
Schwierigkeiten einen ganzen Tag oder mehr füllen kann. Urbino ist
eng verbunden mit der Erinnerung an die Familie Montefeltro und an
Raffaello, an deren Namen man sich während eines Stadtrundganges hält,
da sie die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten begründen.
Der
„Palazzo Ducale" (Herzogspalast) war Sitz der Herzöge von Montefeltro
und beherrscht den einen Hügel von Urbino, wobei er bei den Besuchern
während eines ersten Besuchs, ein Gefühl zwischen Staunen und Ehrfurcht
entstehen läßt, das von Federico II angestrebt worden war. Der Palast
ist Sitz der Nationalgalerie der Marken und bietet eine zu große Anzahl
von Meisterwerken, um sie hier aufzulisten. Der Besucher kann die
Werke von großen Künstlern wie Piero della Francesca, Raffaello oder
dem Flamen Giusto de Gand bewundern.
Nach
dem Pflichtbesuch im Herzogspalast mit seinem, an optischen Effekten
reichen Studierzimmer, geht der Besuch durch die mittelalterlichen
oder aus dem XIV Jahrhundert stammende Viertel, in denen man zahlreiche
und interessante Kirchen besichtigen kann, wie z.B. San Domenico,
Sant'Agostino oder San Francesco. Von antiker Faszination sind auch
die freidenkerischen Werke der sogenannten „confraternite" (Bruderschaft).
Ihnen
ist der Erhalt der wunderschönen Oratorien wie dem Oratorio di San
Giovanni Battista, dem der Confraternita di San Giuseppe oder dem
Oratorio die Santa Croce zu verdanken. Ebenso eindrucksvoll ist auch
die Erinnerung an Raffaello, der hier seine ersten Werke schuf. Das
Geburtshaus des Malers liegt in der gleichnamigen Straße ganz in der
Nähe der Piazza und ermöglicht seinen Besuchern Einblick in die Räume
in denen er seine ersten Werke erschuf. |
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