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Im
Laufe der Jahre haben die Zeit und die Geschichte bestätigt, daß
die Lage der Hügellandschaft rund um Fano, ideal ist für den Anbau
von Olivenbäumen. Die große Anzahl von Ölpressen in der Gegend,
erinnern immer wieder an alte traditionelle Geschmäcker. Die ersten
Zeugnisse der Ölproduktion gehen in die Zeit des Kirchenstaates
zurück, als die Hügel des Umlandes zu den berühmtesten, auch in
klerikalen Kreisen, zählten. Damals galt der Besitz von Olivenbäumen
als Indiz für die Hierarchie der Macht zwischen den Familien: Öl
war der Maßstab des Wohlstandes und ein Bezugspunkt für die ökonomische
Situation des Dorfes. Die Ölpresse war nicht nur der Ort, wo man
die Oliven preßte, sondern auch ein Treffpunkt sozialen Lebens:
hier tauschte man Meinungen aus, redete man von Macht und schloß
man Geschäfte ab. In Cartoceto waren die Olivenbäume schon immer
das kennzeichnende Element für die ganze Landschaft und die heute
noch bestehenden Ölpressen sorgen für internationalen Ruhm, aufgrund
ihrer Produktion von exzellentem „Extra Vergine", also reinem Olivenöl.
Die Eigenschaften von gutem Olivenöl sind heute allgemein bekannt:
es schützt vor freien Radikalen, indem es sie neutralisiert, es
gleicht die Nahrungsmittelwerte aus, hält große Hitze beim Braten
besser aus, als andere Öle, hilft bei der Verdauung, fördert die
Assimilation von Calcium und viele anderes mehr. Das Öl aus Cartoceto
zeigt alle Qualitäten auf, die gutem, reinem Olivenöl normalerweise
zugesprochen werden und sein unvergleichlicher Geschmack macht ein
geröstetes Brot zu einer unwiderstehlichen Köstlichkeit.
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